Promessa Organic


 
 

Wer entscheidet über die verschiedenen Bestattungsmethoden?

Im Frühling 2003 gab der Kirchengemeindeverband ein neues und umfassenderes Heft mit dem Titel „wer bestimmt?" aus. Was darf man im Anschluß an eine Beerdigung selber tun?
In der Beilage von 12 Seiten, kann man „meine Wünsche bezüglich meines Todes“ lesen und zusätzliche Informationen über die ökologische Bestattungsmethode bekommen.
Die Zielsetzung der Förderung des Kirchengemeindeverbandes besteht darin, eine Erleichterung der Hinterbliebenen zu ermöglichen; unter anderem dadurch, daß der Verstorbene selbst die Möglichkeit hat, sich über seine eigene Bestattung zu informieren und darüber zu bestimmen. Außer der Beilage enthält das Heft 32 vollgeschriebene Seiten mit einfacher und leicht zugänglicher Information über welche Rechte, Möglichkeiten und Pflichten wir selber und die Hinterbliebenen bei der Gestaltung von einer Beerdigung haben. Dort gibt es eine Sammlung von Beispielen über Formulierungen, die in verschiedenen Todesanzeigen einmal vorkamen, publiziert in schwedischen Tageszeitungen, wie auch Auszüge von gültigen Gesetzen bezüglich Bestattungen. Im Heft werden auf die Streitigkeiten der Hinterbliebenen hingewiesen, die oft den letzten Willen des Verstorbenen sehr unterschiedlich interpretieren, hingewiesen.
Dies ist eine gute Initiative von dem Kirchengemeindeverband.
Während meiner Vorlesungen über ökologische Bestattung wurde mir oft die Frage gestellt, wie man den Angehörigen am Besten informieren kann, über den Wunsch seiner eigenen Beerdigung.
„Meine Wünsche“ ist die Antwort auf die Frage und eine gute Hilfe, um es den Hinterbliebenen zu erleichtern. Gleichzeitig beseitigt dies alle Zweifel des Verstorbenen bezüglich der Feier und der Bestattungsform. Selbst glaube ich auch, daß es einfacher ist seine Wünsche mit Hilfe eines Formulars festzuhalten. Dies ist eine Dienstleistung, die alle Bestattungsunternehmen vorliegen haben, dies meint die Biologin Susanne Wiigh-Mäsak.