— Die ökologische Bestattung vermindert die Umweltbelastung auf einige unserer wichtigsten Ressourcen; Wasser; Luft und Erde, sagt Susanne Wiigh-Mäsak, Biologin und Verantwortliche für Promessa Organic AB.
— Gleichzeitig gibt sie vermehrte Einsichten über den biologischen Kreislauf und ein großes Verständnis und Respekt für das Leben auf der Erde.
— Der Ausgangspunkt für die ökologische Bestattungsform besteht darin, daß der Körper als ein organisches, geruchfreies und hygienisches Pulver aufbewahrt wird. Durch diese Methode, vor allem den eventuellen Quecksilber abzutrennen, sinkt die Umweltbelastung erheblich im Vergleich mit den heutigen Bestattungsformen.
— Die Verwendung von Kryotechnik in diesem Prozess vermindert den Einfluss der Luft, die wir einatmen, weil keine Rauchgase und kein Quecksilber frei gelassen wird. Besonders der Auslaß von Quecksilber ist ein ernsthaftes Problem, das man nicht zufriedenstellend lösen kann, trotz umfassender technischer Entwicklung. Auch der Treibhauseffekt, der im gleichen Maße mit der Verwendung von fossilen Brennstoffen zunimmt, wird durch Verwendung von flüssigem Stickstoff vermindert. Der umfassende Verbrauch von Formalin, die sogenannte Balsamierung, wird ganz bei einer ökologischen Bestattung weggelassen.
— Die Bestattung geschieht in der oberen humusbildenden Erde. Dort befindet sich der wichtige Sauerstoff und die fleißigen Zersetzer, die Mikroorganismen, die die Grundlage unserer Existenz sind und gleichzeitig eine Voraussetzung dafür, daß ein Zersetzungsprozess zustande kommen kann.
— Der Sarg und dessen Inhalt wird innerhalb von 6-12 Monaten zu Humus umwandelt und wird dadurch ein wertvoller Beitrag zu der lebenden Erde. Deshalb gibt es keine zusätzliche Überdüngung von den Meeren durch Flussläufe und Abflußwasser, gleichzeitig wird das lebenswichtige Trinkwasser geschont. Weil das Pulver keine Umweltschäden mit sich bringt, müsste eine Bestattung auf einem Platz Ihrer Wahl möglich sein, z.B. zu Hause im Anschluß zum Elternhaus oder einem anderen Platz mit gefühlsmässiger Anbindung an den Toten und deren Angehörige.


