Flüssiger Stickstoff ist ein entscheidender Teil in der ökologischen Bestattung. Um die Voraussetzung zu schaffen, den größten Bestandteil Wasser aus dem Körper trennen zu können, muß man ihn zuerst in flüssigen Stickstoff tauchen.
Stickstoff in flüssiger Form hat eine Temperatur von –196 °C und wird u.a. in der Lebensmittel- und Metallindustrie verwendet, wie bei Trennung von verschiedenen Materialien zur Wiedergewinnung.
Bei Herstellung von flüssigem Stickstoff wird Lufttrennung und Destillation verwendet. Die Luft wird von Wasser und Partikeln gesammelt und gesäubert. Danach wird er abgekühlt und zusammengepresst (komprimiert). Dies geschieht in mehreren Schritten. In dem Moment wenn sie in ein Destillationskolonne geleitet wird, wo die verschiedenen Gase auf verschiedenen Ebenen kochen, wird sie erst flüssig. Hier wird der Stickstoff getrennt und in einen Wärmeschalter geleitet, um in flüssige Form umgesetzt zu werden. Danach wird er in gut isolierten Tanks gelagert.
Die Kryotechnik ist eine Methode die man gut 100 Jahre verwendet hat und die Herstellung wurde mit der Zeit immer mehr energieaufwendig. Flüssiger Stickstoff herzustellen ist doch relativ kostspielig. Es lohnt sich doch wenn flüssiger Stickstoff als Ersatz für umweltbedrohliche Alternativen gebraucht wird, z.B. versteinerte Brennstoffe (Fossilien). Flüssiger Stickstoff ist eine farblose und geruchlose Flüssigkeit. Wird er ausgeschüttet, verdunstet er schnell und verursacht damit keine Umweltprobleme. Er kann aber beim ausschütten durch seine niedrige Temperatur (–196 °C), Frostschäden auf der Haut oder Augen verursachen.


