Bei einer ökologischen Übernahme wird der Körper
des Toten mit Hilfe einer sogenannten Kryotechnik eingefroren. Körper und Sarg
werden zu Pulver umgewandelt. Das Pulver wird von eventuellen Metallen wie z.B.
Quecksilber gesäubert und danach in einen organisch zersetzbaren Sarg
platziert, den man in Humuserde beisetzt.
Innerhalb eines Jahres ist der Sarg mit Inhalt zu Pulver
umgewandelt und gibt damit einen wertvollen Beitrag für die lebende
Erde.
Zeremonie und Bestattungsplatz
Bei der Bestattungzeremonie wird ein einfacher
Sarg benutzt, den man mit einer schönen Sargdecke dekorieren kann. Im Anschluß an die
Beerdigung kann dort, wo der Sarg bestattet wird, ein Gewächs gepflanzt werden.
Die Pflanze ist ein Symbol für den Mensch und für das weitere Leben.
Der Sarg mit dem organischen Pulver kann auch kremiert
werden, so dass das Pulver verstreut werden kann oder man verwendet
eine Urnenbestattung.
Der Vorgang bei einer ökologischen Bestattung
Der tote Körper wird in einen Sarg gelegt und bis
-18 °C eingefroren. Mit Hilfe von flüssigem
Stickstoff wird die Temperatur noch (bis
-196 °C) gesenkt. Dies macht den Körper so zerbrechlich, dass
er bei geringster Vibration zu Pulver zusammenfällt.
Das Pulver wird getrocknet und
eventuelle Metalle werden entfernt, wie z.B. Amalgan. Das Pulver
entspricht jetzt ca 1/3 des ursprünglichen Körpergewichts und wird jetzt in einen
Sarg aus Stärkematerial gelegt. In diesem organisch zersetzbaren Sarg wird das
Staub in einer Tiefe von einem halben Meter beigesetzt. Dort gibt es Zugang zum
Sauerstoff und dort kann der Körper und Sarg zu Humus innerhalb eines
Jahres umgewandelt werden.


